Unser kleines Nachhaltigkeits-Manifest

Wir sind noch lange nicht perfekt, aber wir tüfteln ständig daran, unser Kochtüten-Geschäft noch nachhaltiger und umweltfreundlicher zu gestalten. Dabei achten wir auf die folgenden Punkte:

Müllvermeidung

  • Wir verpacken nur, was wirklich verpackt werden muss. Obst und Gemüse legen wir meist so bei, ohne zusätzliche Verpackung.
  • Beim Einkauf achten wir darauf, dass das Gemüse unverpackt zu uns kommt. Einzeln verpackte Auberginen, Paprika oder Gurken kommen bei uns nicht in die Tüte

Recycling

Plastikmüll, den wir einkaufen, wird gesammelt und dem Kreislauf zurückgegeben. Bei uns auf dem Firmengelände haben wir eine eigene Wertstoffsammelstelle dafür. Klingt selbstverständlich – im Gewerblichen Bereich ist es das aber leider nicht. 

Manche Produkte müssen in Plastik verpackt werden, damit unsere Produkte bei euch in 1A Qualität ankommen: Feta zum Beispiel ist zu feucht für unser Käsepapier. Frische Kräuter – Basilikum etc. – nicht in Plastik verpackt – sehen nach 1-2h aus, als ob ein LKW darüber gefahren wäre. Das können wir im Namen der Lebensmittelverschwendung nicht bringen. Deswegen muss es Plastik sein. Unser Plastik ist aber zu 100% aus recycelbarem Plastik und ihr könnt es bei euch zu Hause in die Gelbe Tonne werfen.

Lastenrad

Hamburg West wird komplett mit unserem Lastenrad beliefert. Wir entlasten dadurch die Straßen. Und Abgase werden auch nicht in die Luft geschleudert (Und Torsten bleibt fit:) Für Hamburgs Osten – unsere Küche ist im Westen – liefern wir aktuell noch mit dem PKW aus. Wir suchen gerade nach einer anderen Lösung.

Lebensmittelherkunft

Wenn immer es geht kaufen wir regional und saisonal ein. Also ein Spargelgericht im Dezember anzubieten, kommt bei uns nicht in Frage.

  • Unser Schweinefleisch kommt von Susländer aus Schleswig-Holstein mit eigener Aufzucht und Schlachtung.
  • Unser Hackfleisch ist immer Bio und kommt von der Biofleischerei Fricke aus Ellerbek (www.biofricke.de)

Müllreduzierung

Sachen, die verpackt werden müssen, versuchen wir immer in Papier zu stecken. Papier ist ein nachwachsender Rohstoff und ist sehr gut recycelbar. Jede unserer (kleinen) Papiertüten ist im Altpapier entsorgbar. Unsere Kochtüte selbst ist komplett recycelbar und ist kompostierbar. Ihr könnt sie also auch als Biomüll-Tüte verwenden!

Produkte, die bei uns in Papier verpackt werden:

  • Nudeln, Reis, Couscous, Bulgur, Nüsse
  • Käse in Käsepapier
  • Hühnchen in Metzgerpapier
  • Bio-Hackfleisch in mit Wachs beschichtetes Metzgerpapier

Lebensmittelverschwendung

Wir selbst werfen so gut wie nix weg. Erstens weil es unwirtschaftlich ist, und zweitens: Weil mich meine Mama so erzogen hat. Wir kontrollieren alle Lebensmittel, die in unsere Kochtüten kommen nochmal nach. Checken die Frische und schauen nach Druck- oder Schimmelstellen (Bei zum Beispiel 50kg Tomaten, die wir kaufen, ist es unvermeidbar, dass die ein oder andere ne Druckstelle hat oder vielleicht sogar schimmelt). Alle Lebensmittel, die nen leichten Ditsch haben, werden an mich oder die Mitarbeiter am Ende des Tages verteilt. Jeder darf sich am “Gabentisch” bedienen.

  • Lebensmittel, die noch top sind, aber nicht top aussehen, kommen bei euch in die Kochtüte. Habt ihr also mal ne krumme Kartoffel und ne leicht treibende Zwiebel bei euch in der Tüte, helft ihr mit, Lebensmittelverschwendung zu vermeiden.
  • Kochtüten, die am Ende der Woche übrig bleiben, werden an Mitarbeiter und Freunde verschenkt. So hat jede Kochtüte noch ihre Bestimmung gefunden und wir sinnvoll verwertet.
  • Haben wir uns doch einmal verkalkuliert, und uns bleiben am Ender der Woche 30kg Kartoffeln oder 20kg Weißkohl übirg, wird dies verschenkt. Wir haben schon einen kleinen Kreis an “Container”-Freunden aufgebaut, aber wenn ihr auch Interesse habt, meldet euch: hallo (at) chriskochtuete.de
  • In Deutschland wirft jeder Bundesbürger im Durchschnitt 55kg Lebensmittel jedes Jahr in den Müll. Jeder, der schon mal mit unserer Kochtüte gekocht hat, weiß, dass bei uns so gut wie nix im Müll landet. Eben weil die Mengen schon portioniert sind. Es kommt zu keinen Spontankäufen. Man muss keinen ganzen Weißkohl kaufen, keinen ganzen Basilikumtopf, der nach 3. Tagen schon welk wird. Man bekommt eben nur das, was man essen kann. Somit landet so gut wie nix im Müll… Wenn jetzt doch nur alle Bundesbürger jeden Tag ne Kochtüte essen würden… :)